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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
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Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Hinweise zum „Silvesterfeuerwerk 2017“

Feuerwerke werden auch dieses Silvester wieder zur Begrüßung des neuen Jahres angezündet. Rund 100 Mio. Euro werden voraussichtlich zur Jahreswende von den Bundesbürgern ausgegeben, um das neue Jahr stimmungsvoll zu begrüßen. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern beginnt in diesem Jahr am 28. Dezember. Gemeint sind damit Feuerwerkskörper der Kategorie F2, die nur am 31. Dezember und am 1. Januar gezündet werden dürfen. Feuerwerkskörper der Kategorie F1, dabei handelt es sich um Feuerwerkskörper, die eine geringe Gefahr darstellen, dürfen das ganze Jahr verkauft und verwendet werden.

Bei aller Ausgelassenheit und Freude ist vor allem vor leichtsinnigem Umgang mit Feuerwerkskörpern zu warnen. Auch bei der Lagerung und dem Verkauf  ist Vorsicht geboten, denn Feuerwerkskörper enthalten explosionsgefährliche Stoffe!  Beim Kauf von Feuerwerksartikeln muss auf das „CE“-Kennzeichen geachtet werden. Die alten Zulassungsnummern der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sind nicht mehr gültig. Das „CE“-Kennzeichen und die Kennzeichnung F2 bedeuten, dass die Kracher und Raketen bei sachgerechter Verwendung sicher sind und keine schädlichen Bestandteile enthalten oder gefährliche Splitter bilden können.

Finger weg von illegalem Feuerwerk ohne CE-Kennzeichnung! Wer nicht geprüfte Feuerwerkskörper, also ohne CE-Kennzeichnung  verwendet, gefährdet nicht nur die Gesundheit und das Leben anderer, sondern vor allem sich selbst.

Schon jetzt beginnt der Handel mit den Vorbereitungen für den Verkauf zum Jahresende und füllt die Lager. Hier sind die zulässigen Höchstmengen im Lager und am Verkaufsstand zu beachten. Der Verkauf darf nur innerhalb von Verkaufsräumen und nicht an offenen Ständen im Straßenverkauf oder von Fahrzeugen erfolgen und muss von  fachkundigem Verkaufspersonal beaufsichtigt werden. Nur Personen über 18 Jahre dürfen Feuerwerk der Kategorie F2 erwerben.

Wer Handel betreiben will und Feuerwerkskörper der Kategorien F1 und F2  verkaufen möchte, hat das der Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion Sachsen mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen. Das Anzeigeformular ist unter www.arbeitsschutz.sachsen.deà Themen von A – Z à Explosionsgefährliche Stoffe abrufbar.

Um Einzelhändler, die Silvesterfeuerwerk verkaufen wollen, über die entsprechenden Bestimmungen zu informieren, hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ein Merkblatt erarbeitet. Es fasst die wichtigsten Informationen zusammen und ist ebenfalls unter der angegebenen Internetadresse zu finden.

Damit bei aller Ausgelassenheit und Freude zum Jahreswechsel „nichts ins Auge geht“, sollte unbedingt Folgendes beachtet werden:

  1. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ist auf den 31. Dezember und den 1. Januar beschränkt. An anderen Tagen ist dafür eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, die bei der zuständigen Gemeinde zu beantragen ist.
  2. Feuerwerk der Kategorie F2 (Silvesterfeuerwerk z. B.: Verbundfeuerwerk, Raketen oder Batterien) darf von Personen unter 18 Jahre nicht abgebrannt werden. Feuerwerkskörper dieser Art sind auch nur im Freien zu zünden und die Hinweise der Gebrauchsanleitung sind unbedingt zu beachten. Jeder sollte dabei auf ausreichende Sicherheitsabstände zu anderen Personen und zu Gebäuden achten. Auch sollte auf Kinder und ältere Menschen Rücksicht genommen werden. Selbst die Haustiere dürfen nicht vergessen werden. Auch sie reagieren verstört bei Lärm und Licht.
  3. In der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altersheimen  sowie   Reet- oder Fachwerkhäusern ist das Zünden von Feuerwerk generell verboten.
  4. Städte und Gemeinden können das Abbrennen von Feuerwerken  auch zeitlich oder räumlich weiter eingrenzen oder vollständig untersagen.
  5. „Blindgänger“ dürfen nicht ein zweites Mal verwendet werden. Keinesfalls derartige „Versager“ sofort wieder in die Hand nehmen und erneut zünden, da ein verzögerter Zündvorgang zu erheblichen Verletzungen führen kann.
  6. Eindringlich ist auch vor selbstgebauten Feuerwerkskörpern zu warnen! Die Produkte enthalten explosionsgefährliche Stoffe, die bei unsachgemäßem Umgang zu schweren Verletzungen führen können.

Fortbildung „Prävention in der Arbeitswelt – was tun bei physischen und psychischen Belastungen“ 14. November 2017

Auf  der Veranstaltung in Dresden haben sich siebzig Betriebs- und Personalräte aus unterschiedlichen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, Betriebsberater der Sozialversicherungsträger und Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsschutzbehörde zum Umgang mit  physischen und psychischen Belastungen bei der Arbeit fortgebildet.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Arbeitsprogramme zur Verringerung von Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Störungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie statt. Sie ist ein Beitrag zur sächsischen Kampagne „Gute Arbeit für Sachsen“. Erstmals standen die Betriebs- und Personalräte als Adressaten im Fokus. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht.

 

8. Arbeitsschutztag Sachsen am 8. November 2017

„Gute Arbeit gesund gestalten“ - unter diesem Motto fand am 8. November 2017 der 8. Arbeitsschutztag Sachsen in Chemnitz statt. Veranstalter war das Wirtschaftsministerium in Kooperation mit dem Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter in Sachsen.

Der Einladung folgten rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie und Handwerk, aus Behörden sowie von Unfallversicherungsträgern.

Das pumpwerk eins, das Industriegeschichte und Moderne anschaulich verbindet, bot als Veranstaltungsort den geeigneten Rahmen.

Neben der Arbeitgeberverantwortung im Arbeitsschutz griff die Fachveranstaltung klassische Arbeitsschutzthemen wie sichere Maschinen und Anlagen, die Staubbelastung an Arbeitsplätzen ebenso auf wie die Digitalisierung der Arbeitswelt. Industrie 4.0 bringt Veränderungen der Arbeitsbedingungen in rasanter Geschwindigkeit mit sich. Nicht nur Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Auch die für den Arbeitsschutz Verantwortlichen einschließlich der Behörden stehen vor diesen Herausforderungen.

„Fachkräfte suchen nicht nur gut bezahlte Arbeit, sie erwarten auch gute und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen. Betriebliche Gesundheitsförderung muss sich eng mit dem Arbeitsschutz verzahnen. Wir finanzieren daher im nächsten Jahr eine Informationsstelle zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die sich insbesondere an die Verbände oder Multiplikatoren für den Mittelstand richtet. Wir wollen gemeinsam mit den Krankenkassen dafür sorgen, dass auch in diesen kleineren Betrieben die Gesundheit der Beschäftigten gefördert wird“, so Staatsminister Martin Dulig zur Eröffnung des Arbeitsschutztages.

Der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund kommt in diesem Zusammenhang Bedeutung zu. Der Minister informierte, dass demnächst eine vom SMWA finanzierte Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte ihre Arbeit aufnimmt. In Sachsen tätige Ausländer sollen vor Ungleichbehandlung aus Gründen der Staatsangehörigkeit geschützt und einheimische Arbeitnehmer vor Lohndumping bewahrt werden.

„Arbeitsschutz gilt für alle Beschäftigten unabhängig von ihrer Herkunft. Mit dem Projekt der Staatsregierung Gute Arbeit für Sachsen haben wir in diesem Sinne nicht nur Zeichen gesetzt sondern wollen wir Zustände ändern“, so Staatsminister Dulig.

Hier können Sie die Beiträge nachlesen.

Fachtag "Erlebensbild Arbeit bei Auszubildenden - Arbeitsschutz ist keine Nebensache" am 26. Oktober 2017 im Hygiene-Museum

Lehrer/innen, Ausbilder/innen, erfreulich viele Auszubildende und Vertreter aus Unternehmen und Behörden, rund 140 Teilnehmer, folgten der Einladung des SMWA. Der Fachtag wurde, wie schon die gleichnamigen Runden Tische 2016, gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dresden veranstaltet.

Das Thema Arbeitssicherheit in der Berufsausbildung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Arbeitgeberverantwortung, Jugendarbeitsschutz, Arbeitszeit, Umgang mit Gefahrstoffen, Arbeit auf Baustellen oder an Maschinen und Anlagen - diese und andere Faktoren sind zum Schutz Jugendlicher und aller Beschäftigter gesetzlich geregelt. Alle Informationen über diese Veranstaltung finden Sie hier.

SMWA bei 1. Sächsischer Fachkonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung – Gesundheit lebt vom Mitgestalten!“

Am 18. Oktober 2017 fand in Dresden die 1. Sächsische Fachkonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung“ des Steuerungsgremiums zur Landesrahmenvereinbarung (LRV) statt.

184 Teilnehmende kamen zur Premiereveranstaltung, um über Inhalte, Umsetzung und Ziele der Landesrahmenvereinbarung zu diskutieren.

Prävention und Gesundheitsförderung betrifft neben dem Betrieb viele Lebenswelten, wie Kita, Schule, Pflegeheime, Erwerbslose und die Kommune. Überall gibt es jedoch auch arbeitende Menschen, daher ist die betriebliche Prävention ein Querschnittsthema.

Für das SMWA hat Staatssekretär Brangs die Verbindungen zwischen betrieblicher Gesundheitsförderung und dem Erhalt der Fachkräfte gezogen. Gute Arbeitsbedingungen sind eine Voraussetzung für gesunde Beschäftigte.

Am Nachmittag haben die Teilnehmenden in Fachforen die Aufgaben und Ziele für die einzelnen Lebenswelten lebendig besprochen. Zielstellung für die Lebenswelt Betrieb war zum Beispiel die verschiedenen Angebote für Betriebe zu koordinieren und die Unternehmer und Unternehmerinnen für das Thema Gesundheit zu gewinnen. Das Fachforum wurde von der Arbeitsgruppe „Betriebliche Gesundheitsförderung“ geleitet. In der Arbeitsgruppe engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen, Unfallversicherung, Rentenversicherung und des SMWA.

Mehr Informationen zur Fachkonferenz finden Sie auf der Homepage der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V., mehr zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Sachsen hier.

Öffentliche Schulen in Sachsen arbeiten nach einheitlichen Arbeitsschutzstandards

Die Sächsische Bildungsagentur (SBA) hat ein für alle öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen geltendes, einheitliches Managementsystem für den Arbeitsschutz (AManSys) eingeführt. Als erste Behörde in Sachsen erhielt sie außerdem die Anerkennung des vom Freistaat Sachsen unterstützten Arbeitsschutzmanagementsystems OHRIS. Am 21.08.2017 überreichte Staatssekretär Stefan Brangs die Zertifikate. Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit"

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit" entwickelt, mit der Sie als Arbeitgeber Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit sicher beurteilen und gestalten können. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2017/2017-03-21-Checkliste-Arbeitszeit.html

Clever - Sicher - Cool! - Der Wettbewerb für kluge Köpfe

Mit dem Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) zeichnet die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) engagierte Jugendliche aus, die mit innovativen und kreativen Ideen sowie möglichst geringem Aufwand den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Die ersten drei Platzierungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro dotiert. Die Anmeldephase für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2018 ist gestartet. Alle Informationen zur Projekteinreichung sind auf der JAZ-Seite zu finden.

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OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

OSHA-Logo

Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

Playmobilfigur Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

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