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Arbeits- und Wegeunfälle

Meldung von Arbeits- und Wegeunfällen

Arbeits- und Wegeunfälle (tödliche Unfälle und Unfälle, die mehr als drei Tage Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen) müssen vom Arbeitgeber gemäß § 193 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) VII an den jeweiligen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (UVT) gemeldet werden. Eine Kopie der Unfallanzeige ist von Unternehmen, die der allgemeinen Arbeitsschutzaufsicht unterstehen, an die zuständige Arbeitsschutzbehörde zu senden. Bei Unfällen in Unternehmen, die der bergbehördlichen Aufsicht unterstehen, ist die Durchschrift an die zuständige untere Bergbehörde zu übersenden (§ 193 Abs. 7 Satz 1 und 2 SGB VII). In Sachsen sind dies die Landesdirektion Sachsen, Abteilung 5 - Arbeitsschutz (LDS) bzw. das Sächsische Oberbergamt (OBA).

 

Die Form der Anzeige von Unfällen und Berufskrankheiten (mit entsprechenden Vordrucken) ist in der Verordnung über die Anzeige von Versicherungsfällen in der gesetzlichen Unfallversicherung (Unfallversicherungs-Anzeigeverordnung - UVAV) geregelt.

 

Das Formular für die Unfallanzeige finden Sie hier. Das Original der Anzeige senden Sie bitte an Ihren zuständigen UVT, eine Kopie an die LDS bzw. das OBA:

 

Landesdirektion Sachsen

Abteilung 5 - Arbeitsschutz
09105 Chemnitz

 

Sächsisches Oberbergamt

Postfach 1364
09583 Freiberg

 

Viele UVT bieten heute auch die Möglichkeit, die Unfallanzeige online über ihre Homepage bzw. ihr Extranet einzureichen (Übersicht der UVT). In der Regel bieten die UVT bei elektronischer Übermittlung auch die optionale Sendung einer Kopie an die zuständige Arbeitsschutzbehörde an; dies ist wahrzunehmen.