1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
Inhalt

Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen ist staatliche Aufgabe. Die zuständigen Behörden haben die Einhaltung dieser Gesetze und Verordnungen zu überwachen und die Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten zu beraten.

Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Kabinettbeschluss vom 17. August 2016 zur Änderung der Gefahrstoffverordnung, der Betriebssicherheitsverordnung und weiterer Arbeitsschutzverordnungen

Die Bundesregierung hat am 17. August 2016 eine Artikelverordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung, der Betriebssicherheitsverordnung und weiterer Arbeitsschutzverordnungen beschlossen.

Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates. Mit dem Inkrafttreten ist voraussichtlich im Dezember 2016 zu rechnen.

Erläuterungen zur Artikelverordnung sowie der Verordnungstext sind hier zu finden.

 

Zur "Arbeitsschutz aktuell" in Hamburg dabei

Vom 11. bis 13. Oktober 2016 öffnet die "Arbeitsschutz aktuell" in Hamburg ihre Tore. Zu diesem wichtigsten Branchentreffpunkt, der Fachkongress und Fachmesse vereint, werden wieder Besucher in großer Zahl aus dem In- und Ausland erwartet. Die Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer präsentieren sich mit einem gemeinsamen Messestand. Das SMWA ist dabei.

Hinweise für Anträge auf Bewilligung von Sonn- und Feiertagsarbeit nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG) veröffentlicht

Für Anträge auf Bewilligung von Sonn- und Feiertagsarbeit durch die Aufsichtsbehörde nach § 15 Abs. 2 (Ausnahmen im öffentlichen Interesse) und § 13 Abs. 5 ArbZG (unzumutbare Beeinträchtigung durch ausländische Konkurrenz) wurden Hinweise erarbeitet. Diese Hinweise werden auf der Themenseite "Arbeitszeitregelungen" bereitgestellt.

Fachtag "Psychische Belastungen erkennen und beurteilen - so kann’s gehen!" am 27.10.2016 in Dresden

Unter dem Dach der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen plant das SMWA gemeinsam mit der BAuA und der BGW sowie weiteren Unfallversicherungsträgern am 27. Oktober 2016 in Dresden einen Fachtag zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Im Mittelpunkt stehen Wege zur Erfassung und Beurteilung psychischer Belastungen, branchenspezifische Angebote und der Erfahrungsaustausch.

Thema Jugendarbeitsschutz – Fortbildungsmodul eingerichtet

Junge, gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte – welches Unternehmen benötigt sie nicht? Der Grundstein für fachliche Kompetenz wird in Schule und Berufsausbildung gelegt. Gute Ausbildungsbedingungen sind zugleich auch sichere Ausbildungsbedingungen. Deshalb ist die Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes ein Qualitätsmerkmal während der Berufsausbildung, wenn die Azubis noch nicht 18 Jahre alt sind. Berufsschullehrer/innen und Ausbilder/innen kommt hier eine Schlüsselfunktion zu. Das neu eingerichtete Fortbildungsmodul bietet diesem Personenkreis die Möglichkeit, sich umfassend zum Thema Jugendarbeitsschutz zu informieren. Schwerpunkte sind u.a. die gesetzlichen Grundlagen im Überblick, die Organisation des Arbeitsschutzes, neueste Erkenntnisse zur Gesundheit von Azubis und jugendlichen Beschäftigten, das Unfallgeschehen und Problemfelder in der Praxis. Fortbildungsträger sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und die Landesdirektion Sachsen, Abt. Arbeitsschutz. Am 5. Oktober 2016 findet im Rahmen des „Dresdner Treffpunkts“ der BAuA die erste Veranstaltung dazu statt. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei und mit dem SMK abgestimmt.

Broschüre "Sichere Beförderung gefährlicher Güter in kleinen Mengen auf der Straße" erschienen

Große Mengen gefährlicher Güter werden täglich über die Straßen
transportiert. Der weitaus größte Teil wird in Tank- und Stückgutfahrzeugen im gewerblichen Güterkraftverkehr befördert. Aber
auch für die Beförderung geringerer Mengen verpackter Gefahrgüter
durch Handwerksbetriebe müssen bestimmte Vorschriften beachtet werden. Die Broschüre gibt einen Überblick über diese Thematik.

Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz unterzeichnet

Am 1. Juni 2016 unterzeichneten Staatsministerin Barbara Klepsch, SMS und zahlreiche Vertreter der Krankenkassen, der Renten- und Unfallversicherung die sächsische Landesrahmenvereinbarung zur Gesundheitsförderung und Prävention. Im Juli 2015 hat der Bund das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention verabschiedet. Ziel ist es, die Gesundheitsförderung in den Lebenswelten, z. B. im Betrieb, zu stärken. Daher ist das SMWA aktiv bei der Ausgestaltung dabei. U. a. sollen Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung eng verzahnt und koordiniert sowie bestehende Netzwerke einbezogen werden. Die Arbeitsschutzverwaltung wird über die weitere Entwicklung auf ihrer Homepage informieren.

Europäische Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter" gestartet

Alternde Belegschaften und ein verlängertes Erwerbsleben vieler Beschäftigter – das sind Wesensmerkmale des demografischen Wandels in ganz Europa. Die Europäische Kampagne 2016-2017 "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter"  hat deshalb gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit im Blick. Bei diesem Wettbewerb sollen Unternehmen für herausragende Beiträge zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit einer alternden Belegschaft gewürdigt werden. Wettbewerbsbeiträge können unter Verwendung des Bewerbungsformulars bis zum 15. September 2016 an den Focal Point Deutschland eingereicht werden. Ausführliche Informationen zu Wettbewerb und Bewerbungsmodalitäten sind auf der Seite des Focal Point Deutschland, der bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angesiedelt ist, zu finden.

BMW Group Werk Leipzig erhält erneut Zertifizierungsurkunde für Arbeitsschutzmanagementsystem

Im Leipziger BMW Group Werk wird der Arbeitsschutz systematisch und nachhaltig gestaltet. Bereits zum 4. Mal konnte dem Unternehmen das Zertifikat für die Anwendung des Arbeitsschutzmanagementsystems OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) zuerkannt werden.

Zum Beitrag

Sächsischer Betriebsärztetag 2016

Am 8. Juni 2016 fand der diesjährige Sächsische Betriebsärztetag im Plenarsaal der Sächsischen Landesärztekammer, Schützenhöhe 16, in 01099 Dresden statt - eine Fortbildungsveranstaltung für Betriebsärzte.

Zu den Beiträgen

Broschüre "Ins Arbeitsleben starten" in mehreren Sprachen erschienen

Ein wirksamer Jugendarbeitsschutz bewahrt junge Menschen unter 18 Jahren vor einer Gefährdung ihrer Gesundheit oder einer Störung ihrer Entwicklung. Das Jugendarbeitsschutzgesetz enthält dazu entsprechende Schutzvorschriften, die sowohl für die Beschäftigung im Ferienjob als auch in der Berufsausbildung gelten und durch Arbeitgeber einzuhalten sind. Die neu erschienene Broschüre gibt einen Überblick über die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Sie wendet sich an Verantwortliche in Betrieben, Lehrer/innen in Berufsschulen und Schulen, an Eltern, Betreuer und an die Jugendlichen selbst. Über den Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung kann die Veröffentlichung in den Sprachen deutsch, deutsch/arabisch, deutsch/dari und deutsch/englisch kostenfrei bestellt werden. Außerdem wird sie zum Download angeboten.

Arbeitsmedizinische Vorsorge Beschäftigter bei der Betreuung von Flüchtlingen / Asylbewerbern

Die Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, haben meist einen langen beschwerlichen Weg unter schwierigen hygienischen Bedingungen hinter sich. Bei haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die sich um die Asylsuchenden kümmern, muss davon ausgegangen werden, dass ein erhöhtes Risiko für die Verbreitung von Infektionskrankheiten besteht. In Ergänzung der bereits vorhandenen Informationen sollen hier Hinweise zum medizinischen Arbeitsschutz von Beschäftigten, die sich in den Einrichtungen engagieren, gegeben werden.

Staatssekretär Stefan Brangs: „Arbeitsschutz muss weiter gestärkt werden“ - Zahl der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in Sachsen erneut gestiegen

PM - 12.02.16: Die Gesamtzahl der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in Sachsen ist gegenüber dem Vorjahr weiter angestiegen. Die Zahl der meldepflichtigen schweren Arbeitsunfälle lag im letzten Jahr bei 212 (2014: 179). Insgesamt 14 tödliche Arbeitsunfälle wurden gemeldet (2014: 16).

„Im Jahr 2015 gab es im Freistaat Sachsen 226 Beschäftigte, die durch Arbeitsunfälle schwer oder tödlich verletzt wurden. Damit haben wir erneut mehr Arbeitsunfälle als im Jahr 2014. Das wollen wir so nicht länger hinnehmen. Jeder Unfall ist einer zu viel“, mahnt Staatssekretär Stefan Brangs. „Wir werden mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern. Die Arbeitsschutzallianz ist daher auch ein zentrales Gremium unseres Projektes ‚Gute Arbeit für Sachsen‘. Mit der Stärkung des betrieblichen Arbeitsschutzes, insbesondere Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen, sind wir bereits den ersten Schritt gegangen. Weitere müssen und werden folgen.“

Die Quote tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz je 10.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Sachsen ist damit auf 1,48 (1,25 für 2012/13 und 1,29 für 2014) erneut deutlich angestiegen.
Wie in den Vorjahren ereigneten sich 2015 die meisten der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in den Bereichen „Baugewerbe“ (81 Arbeitsunfälle) und im Bereich „Verarbeitendes Gewerbe/Bergbau“ (77 Arbeitsunfälle). Das Baugewerbe hat mit 7,75 (2014: 6,16) tödlichen und schweren Arbeitsunfällen je 10.000 Beschäftigte nach wie vor die höchste Quote aller Wirtschaftsbereiche. Häufigstes Unfallereignis auf Baustellen ist der Absturz, z.B. von Leitern und Gerüsten, mit 50 Prozent (2014: 47 Prozent). Gegenüber 2014 ereigneten sich insgesamt 18 Prozent mehr schwere Arbeitsunfälle, im Baugewerbe 25 Prozent mehr.

Die Ursachen für Arbeitsunfälle sind vielschichtig. Die meisten schweren Unfälle passieren durch Handlungsfehler der Beschäftigten selbst, ihrer Vorgesetzten oder anderer beteiligter Personen – zum Beispiel durch fehlende oder unklare Arbeitsunterweisungen. Lediglich zehn Prozent der Arbeitsunfälle sind auf technische Mängel zurückzuführen.

Verglichen mit dem Jahr 2000 werden gegenwärtig nur noch 16 Prozent der ursprünglichen Betriebskontrollen durchgeführt (2.831 kontrollierte Betriebe in 2015; in 2000 waren es noch 17.331 aufgesuchte Betriebe).

Der sächsischen Arbeitsschutzbehörde werden durch die Landesdirektion Sachsen und das Oberbergamt alle schweren und tödlichen Arbeitsunfälle gemeldet. Schwere Arbeitsunfälle sind definiert als Arbeitsunfälle, deren Folgen in der Regel eine stationäre Aufnahme des verletzten Beschäftigten erforderlich machen.

Arbeiten ohne Pause - Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten

Auszug aus BAuA-PM - 02.02.2016: "Etwa ein Fünftel der Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet in Deutschland häufig ohne Pause. Gerade in der Dienstleistungsbranche verzichten junge Beschäftigte auch an Tagen mit mehr als sechs Stunden Arbeitszeit auf eine Erholungsphase. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer Detailanalyse der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung 2012. Den Verzicht auf die Pause begründet etwa die Hälfte der Befragten mit der zu bewältigenden Arbeitsmenge. Diese und weitere Daten und Fakten fasst die BAuA in dem nun veröffentlichten Faktenblatt "Arbeiten ohne Pause – Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten" zusammen..."

    Weiterbildung zum Arbeits- bzw. Betriebsmediziner

    Gefördert werden Vorhaben zur Bereitstellung von Weiterbildungsstellen und die Durchführung der Weiterbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin für Arbeitsmedizin sowie zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin.

    http://www.sab.sachsen.de/de/p_arbeit/detailfp_esf_62272.jsp

    Betriebssicherheitsverordnung - Wichtiger Hinweis für Auftraggeber, Zwischenmeister und in Heimarbeit Beschäftigte

    Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln (Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV) am 1. Juni 2015 haben auch Auftraggeber und Zwischenmeister im Sinne des Heimarbeitsgesetzes die Anforderungen dieser Verordnung zu beachten.

    Neufassung der Betriebssicherheits­verordnung und Änderung der Gefahrstoffverordnung 2015

    Die Bundesregierung hat am 7. Januar 2015 den Maßgaben des Bundesrates zur Neufassung der Betriebssicherheits­verordnung und zur Änderung der Gefahrstoffverordnung zugestimmt.

    Die Verordnung ist am 1. Juni 2015 in Kraft getreten.

    Marginalspalte

    OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

    OSHA-Logo

    Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

    Playmobilfigur Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

    Haben Sie Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail:

    Datenbank KomNet: Fragen stellen – Antworten finden

    Wissensdatenbank KomNet

    © Institution